Stefan Pohlit (*1976) studierte Komposition in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und der Türkei. Zusätzlich widmete er sich ab 1999 orientalistischen Studien und bereiste Nordafrika und den Nahen Osten. Im Anschluss an seine Promotion an der TU Istanbul in Zusammenarbeit mit dem Kanun-Virtuosen Julien Jalâl Eddine Weiss unterrichtete er u. a. am Staatlichen Konservatorium Ankara und (als Juniorprofessor) am Staatlichen Konservatorium der TU Istanbul. Seit 2018 lebt er als freischaffender Komponist und Autor in Deutschland. 2021 wurde sein erster Roman, “Münzevi Adası”, bei Heyamola in Istanbul veröffentlicht. Seine Musik erklingt im In- und Ausland mit namhaften Ensembles. Als Santur-Spieler tritt er in eigenen Werken auch selbst auf die Bühne, zuletzt in „Şafakların Cihangiri” für Tahir Aydoğdu und die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (erschienen 2024 bei Kalan Müzik).